Die Invasion
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Vor einigen Jahren brachten deutsche Gutmenschen einige dieser Kanadagraugänse mit in unser geliebes Heimatland. In Kanada gab es mehr Graugänse als genug, und viele von ihnen konnten keine Arbeit mehr finden, so dass sie sich in ihrem Frust radikalen politischen Parteien anschlossen. Da sie aber deswegen zunehmend in Kanada diskrimiert wurden, fanden einige von ihnen politisches Asyl in unserem geliebten Vaterland, in Deutschland.

Die hübschen und sympatischen Gänse erfreuten sich dann auch schon bald einer großen gesellschaftlichen Akzeptanz und Beliebtheit. Sie belebten unsere Parks und Anlagen und wurden rasch zu einer anerkannt positiven kulturellen Bereicherung unserer heimischen Fauna - ein wahres Musterbeispiel für die gelungene Integration in unsere Gesellschaft, das seines gleichen sucht.

Doch die Freude währte leider nicht lange. Die Kanadagraugänse erwiesen sich nämlich als außerordentlich reproduktionsfreudig und vermehrten sich explosionsartig. Diese Bilder liefern den fotografischen Beweis:

vorher
nachher

So konnte man dann nach und nach eine deutlich zunehmende Kanadagraugänsefeindlichkeit in der Bevölkerung wahrnehmen. Es mehrten sich Stimmen, diese Gänse einfach wieder auszuweisen. Sie hätten ihr Asylrecht mißbraucht und sich auf Kosten des deutschen Steuerzahlers auf die faule Haut gelegt und könnten nichts anderes als p*****.

Die grünrote Landtagsabgeordnete Frau Mathilde Miltenberger bezeichnete in ihrer Neujahrsansprache diese Kritik als plumpe rechtspopulistische Stimmungsmache und als pure neonazistische Ausländergänsefeindlichkeit. In Wirklichkeit würden die Kanadagraugänse nur wegen ihres Migrationshintergrundes verfolgt. "Ich stelle mich schützend vor die bedrohten Kanadagraugänse", erklärte die tapfere Dame wörtlich. Das Gerede von einer angeblichen kulturellen Überfremdung unserer Fauna durch diese Gänse sei einfach nur abscheulich und purer Rassismus!

 

 

In der Tat verzichten immer mehr deutsche Gänse auf das Ausbrüten ihres Nachwuchses. Egoistische Selbstverwirklichung, blanker Materialismus und ein falsch verstandener Emanzipationsgedanke ließen viele deutsche Gänsepaare gar ganz auf die Elternschaft verzichten.

Der christsozialistische Politiker Heinrich Geiselein beklagte, dass die Zahl der deutschen Gänse bis zum Jahre 2060 auf rund 53 Millionen zurückgehen werde. Die Zahlung der Altersversorgung betagter Gänse könne dann nicht mehr sichergestellt werden, da der notwendige Nachwuchs fehle, der die Beiträge für die Gänserentenversicherung zahle. Das Durchschnittsalter der deutschen Gänsebevölkerung nehme ständig zu, das Land vergreise. ...und langsam aber sicher werden
die deutschen Gänse aussterben!!!


Die Förderung der Zuwanderung von Kanadagraugänsen sei deshalb unabdingbar. Ein Begrüßungsgeld in Höhe von 100,-- € für jede einwandernde Kanadagraugans wäre dabei nur ein symbolischer Akt. Wir sollten besser diese Gänse als liebevolle Gastgeber freudig in unserer Mitte begrüßen, ihnen zeigen, dass sie in unserem Lande herzlich willkommen sind, und wir mit ihnen künftig unser Leben teilen wollen.

Doch Kritiker warnen. Die meisten Kanadagagänse hätten eine schlechte berufliche Qualifikation und wären auf dem heimischen Arbeitsmarkt nur schwer vermittelbar.
Schon jetzt liege der Anteil der von Hartz IV lebenden Kanadagraugänse bei 40 %.

Aber selbst die Befürworter der Einwanderung der Kanadagraugänse müssen zwischenzeitlich einräumen, dass sich die Kanadagraugänse nicht hinreichend in unsere Gesellschaft eingegliedert haben, statt dessen haben sich in den letzten Jahren verstärkt Kanadagraugänseparallelgesellschaften gebildet, was seitens der Regierung nicht erwünscht ist.

Auch die zunehmende Kriminalität mancher Kanadagraugänse macht Sorgen. Zwar handelt es sich in den meisten Fällen nur um kleinere Delikte, wie etwa der Diebstahl von Picknickkörben, aber hin und wieder ist auch schon mal ein Spaziergänger in die Wade gezwickt worden.

Nun aber nutzen rechts radikale Kräfte die Aufgebrachtheit der Bevölkerung, um für ihre gänsefeindlichen Umtriebe Werbung für sich zu machen. Mit Erfolg: Wir sehen hier ein Foto von der letzten Großdemo in Dortmund.

Wir wollen hoffen, eine friedliche Lösung finden zu können, die ein vernünftiges Miteinander ermöglichen wird!

 
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